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Kneipp-Zertifikat fürs Magdalenenheim

„Ist bei höherem Alter häufig Untätigkeit die Ursache verschiedener Gebrechen und Leiden, so weckt das Wasser alle Organe zu erneutem Leben und bringt die ganze Natur in frischen Gang.“

Diesen Satz von Pfarrer Sebastian Kneipp beherzigen die Menschen, die im Magdalenenheim wohnen und arbeiten, seit geraumer Zeit. Im Garten wurde eine Anlage für Fuß- und Armanwendungen errichtet. Außerdem gibt es einen Kräutergarten, einen Fußparcours und einen Sinnespark.

All dies wurde jetzt gewürdigt. Bei einer kleinen Feier überreichte Stadträtin Ingeborg Pongratz, die auch bayerische Kneipp-Vorsitzende ist,  kürzlich das Kneipp-Zertifikat. Dazu gab’s ein Kochbuch, einen Kneipp-Kalender und einen Korb mit Kräutern. Das war kein Zufall, denn Kneipp hielt große Stücke auf die Heilkraft der Kräuter. Und er vertrat die Philosophie, dass Körper, Geist und Seele eine Einheit bilden. Nach und nach entwickelte er ein Naturheilverfahren und Präventionskonzept, das seit mehr als 150 Jahren praktiziert wird.

Im praktischen Teil der Feierstunde durfte Stadtrat Lothar Reichwein seine Arme in ein wassergefüllten Bottich halten. Diese aufregende Wirkung heißt bei Experten „gesunde Tasse Kaffee des Kneippianers“. Reichwein war zufrieden und beglückwünschte Bewohner und Mitarbeiter des Magdalenenheimes zu dieser „ganz tollen Sache“. Das Magdalenenheim ist das fünfte Altenheim in Bayern, das ein Kneipp-Zertifikat bekommen hat, kommende Woche wird auch noch das Hl. Geistspital zertifiziert.


Auf dem Bild sind zu sehen (von links): Stiftungsverwalter Dieter Groß, Kneipp-Gesundheitstrainerinnen Carolina Kemmer, Sigrid Sikorski, Renate Wilczek, Annett Weickelt, Julia Piontek-Fischer, Susanne Cihaber, Kneipp-Vorsitzende Ingeborg Pongratz und Pflegedienstleitung Marion Stamminger.